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Heute besuchte Herr Otto Fischer, Gründer von „Konvoi der Hoffnung e.V.“, unsere Schule. Herr Fischer ist jetzt 82 Jahre alt und ihm macht die Arbeit beim „Konvoi der Hoffnung“ Spaß.
Er und seine Mitarbeiter schauen, wo es Menschen schlecht geht und geben ihnen Hoffnung. Sie wollen, dass alle Menschen etwas von Gottes Schöpfung haben. Herr Fischer war als 14-jähriger bereits als Soldat in Frankreich. Er hat dort eine schlimme Zeit mitgemacht. Nach dem Krieg hat er festgestellt, dass die Menschen weiterkommen, wenn sie sich gegenseitig helfen. Jeder Mensch hat die Aufgabe, seinen Mitmenschen zu helfen. Es ist immer besser, wenn man das Positive sieht. Er sagte uns, dass wir alle die Aufgabe haben, dafür zu sorgen, dass die ganze Welt mithilft, den Ärmsten zu helfen. Gott tut täglich schöne Wunder – wir sollten auch Gutes tun. Wenn wir nicht nach den Menschen schauen, passieren im schlimmsten Fall sogar Kriege. In manchen Staaten in Afrika werden ganze Ländereien geraubt, andere Länder, wie z.B. der Kongo werden aufgrund ihrer Rohstoffe ausgebeutet. Selbst siebenjährige Kinder müssen bereits in Bergwerken arbeiten. Herr Fischer erklärte uns auch, dass 30 % der Welternte an Tiere verfüttert wird. Wenn die Menschen weniger Fleisch verbrauchen würden, gäbe es mehr Getreide auf der Welt.
Über 1 Milliarde Menschen haben pro Tag weniger als 1 Euro zum Leben. Wir alle können etwas dazu beitragen, das Leben dieser Menschen zu verbessern.
Beispiele: - - Lebensmittel nicht wegwerfen, wenn das Verfallsdatum erreicht wird, sondern an Bedürftige geben.
- - Sachspenden wie Kinderwagen, Rollstühle, Werkzeuge aller Art, Küchengeräte, Textilien, Spielsachen, Stifte, Hefte, Schulsachen und noch vieles mehr.
- - Geldspenden – Für den Transport der Waren wird Geld benötigt. Diese Transporte werden teilweise durch staatliche Förderung und hauptsächlich durch Spenden finanziert.
Der „Konvoi der Hoffnung e.V.“ besteht fast nur aus Rentnern. Sie helfen mit den gesammelten Spenden armen Menschen hier in Deutschland, Osteuropa, Afrika, Asien, Süd- und Zentralamerika.
In Afrika sind Herr Hans-Peter Dentler und Herr Dr. Rolf Pflücke direkt vor Ort. Sie übergeben den Ärmsten die Spenden direkt, wie z.B. Rollstühle für behinderte Menschen. In Afrika wird auch geholfen, indem dort Brunnen gebaut und Bäume gepflanzt werden.s werden Schulen gegründet und mit gespendeten Werkzeugen Werkstätten eingerichtet. Jugendliche werden ausgebildet und haben somit eine Chance auf eine Gute Zukunft.
Herr Fischer bittet alle um Mithilfe für seine Projekte. Er sagte uns auch, dass wir immer nach vorne sehen sollen. (Thomas Antoni, 7c)
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