Musisches Projekt

Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft sich in alles zu verwandeln was immer sie sich wünschen.

Jean Cocteau

Projektleiterin

Meike Belle-Tronet

Projektleiterin:

Corina Schmitt

Unser bewährtes Konzept

klassenübergreifend – Selbstbewußtsein fördernd – inklusiv – Teamgeist fördernd – disziplinierend – Wir-Gefühl stärkend – nachhaltig

Seit 1998 bietet die Thomas-Morus-Realschule im Sinne einer ganzheitlichen Förderung des Kindes ein musisches Projekt für die Klassenstufe 6 an. Es besteht aus mehreren Teilbereichen und bietet den Kindern die Möglichkeit, künstlerische Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Schulalltag einzubringen, bzw. diese zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Folgende Teilbereiche werden den Schülern zur Wahl gestellt:

●Tanz
●Gesang
●Akrobatik
●Schauspiel
●Percussion (z.B. Trommeln, Claves, Schlagzeug)
●Künstlerische Gestaltung (z.B. Kulissenmalerei, Werbeplakate)
●Handwerkliche Gestaltung (z.B. Kulissenbau, Requisitenbau)

Das Projekt ist mit 2 Wochenstunden fest im Stundenplan verankert.

Am Ende der Projektphase erfolgt eine öffentliche Projektpräsentation, zu der Familie und Freunde eingeladen werden. Die Aufführung, an der alle Schüler der Jahrgangsstufe 6 in irgendeiner Weise beteiligt sind, findet an zwei Abenden in der Aula der Thomas-Morus-Realschule statt.

Das Musische Projekt wirkt erfahrungsgemäß weit über die Aufführungen hinaus. Es ist im besten Sinne nachhaltig für die Schüler und das Schulleben und stärkt die Basis für die allgemeine pädagogische Arbeit. Einige unserer besten Talente haben im Musischen Projekt das gefunden, was sie für ihren großen Auftritt bei der Musical AG brauch(t)en.

Musisches Projekt_2016_Chor_800x600Musisches Projekt_2016_Schauspieler3_300Musisches Projekt_2016_Tanz2_300

„Danke für die tolle Zeit und den tollen Projektunterricht. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“

Ein Lächeln zaubert sich auf das Gesicht von einer der Projektleiterinnen, Meike Belle-Tronet. Nach so viel harter Arbeit am neuesten Stück: Götterolympiade ist es für sie eines der schönsten Komplimente, die sie zu hören bekommt. Über 120 Schüler aller 6. Klassen der Thomas-Morus-Realschule haben gerade ihre zweite und letzte Vorstellung vor vollen Rängen in der Aula gegeben und stieben wild und fröhlich auseinander. Die einen zum Abschminken, die anderen zu ihren Eltern oder zu einem Schluck Wasser. Auch die Schülerin, die sich sehr viel Spaß am Musischen Projekt hatte, verschwindet in der quirligen Masse der erleichterten Kinder. Zurück bleibt der verwaiste Götterolymp mit seinem goldenen Thron, der von Bühnenbauer Bernd Schweitzer (im Nebenberuf eigentlich Lehrer) liebevoll hergerichtet wurde.

Das Musische Projekt an der TMRS ist schon seit vielen Jahren eine etablierte, einmalige Sache in der Schullandschaft der Region. Hatte man sich doch schon vor weit einem Jahrzehnt in Östringen darauf festgelegt, künstlerische, musische, sportliche und handwerkliche Fähigkeiten zu bündeln, um mit der gesamten Klassenstufe am Ende eines Schuljahres ein Gesamtprojekt zu präsentieren. Mit Kindern zwischen 11 und 12 Jahren. So sind variable eigene Bereiche entstanden: Tanz, Akrobatik, Percussion, ein Chor mit Solisten, Schauspieler und die schon erwähnten Kulissenbauer um Bernd Schweitzer. 120 Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen unter einen Hut, bzw. in ein gemeinsames Stück zu bringen ist natürlich eine Herkulesaufgabe für die begleitenden Lehrer des Projekts und eine gesamtschulische Herausforderung für alle anderen Kollegen.

Und die Götterolympiade selbst?

Es gibt wieder mal Zoff im Hause Zeus. Jedes Kind ist besser als das andere und Streit scheint vorprogrammiert. Göttervater Zeus und seine genervte Gattin Hera regen einen Wettbewerb an, eine Götterolympiade. Ein Schlagabtausch mit jeder Menge Eitelkeiten beginnt, dessen Ende dann doch nicht, wie erwartet, mit einem einzelnen Sieger endet.

Das neue Stück ist eine stimmige Mischung aus Tanz, Schauspiel, Gesang, Percussion und Akrobatik. Für kurze Zeit durften einige Kinder zu Göttern werden im eigenen Schulhaus (Leitung Schauspiel und Gesamtleitung: Corina Schmitt). Gewagte Saltos und fantastische Diabolo Nummern der Akrobatikgruppe u Sandro Di Leo waren zu bestaunen, ebenso wie mitreißende Tanznummern (Leitung: Yvonne Roß, Sonja Schubert). Für die musikalische Begleitung sorgten die Kinder von Jochen Fetzner (Percussionsgruppe) und die (Rap-) Solisten und der Chor von Meike Belle-Tronet.

Bleibt zu erwähnen, dass durch den Verkauf von Getränken und Kuchen (SE Projekt von Jutta Wesslein) wieder Geld für den Konvoi der Hoffnung gesammelt wurde und in diesem Jahr die Multimedia AG eine DVD zur Aufführung produziert.

2015 – Das geheimnisvolle Schloss

2014 – Der kleine Vampir